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Theaterprojekte

Im Rahmen unserer Theaterprojekte , wurden in den letzten Monaten in den umliegenden Schulen Workshops innerhalb von Projekttagen durchgeführt, die den Schulkindern Theaterarbeit nahe bringt.

Aktuell:

Projekte 2015/2016

Gruppe 1:

Jenkitos-Theater am Freitag für Kinder und Jugendliche ab Klasse 5.

MAULINA:

Zum Inhalt:

„Paulina ist sauer: Ihr Königreich, so nennt sieihr altes Zuhause, ist zerstört. Sie muss die Trennung ihrer Eltern verdauen, einen Umzug schlucken und sich an einer neuen Schule zurechtfinden.

Paul wird ihr neuer Freund. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, wie Paulina ihr Königreich zurück-erobern kann. Eine Story um Freundschaft und ein großes Wunder.“

Freitags von 15:30 bis 17:00 Uhr im Jenfeld-haus

START: Freitag 11. September 201

Leitung: Andrea Gritzke, ‚Tanz: Lena Inter.

Aufführungen:

Dienstag       01. März 2016  Premiere und Premierenfeier um 18:00 Uhr

Donnerstag  03. März 2016  um 10:00 Uhr

 

Gruppe 2:

Maskentheater  -  Kinder der Schule Jenfelder Strasse:

Zum Inhalt:

Irgendwie anders, verkehrte Welt. Niemand ist ganz normal, das ist doch ganz normal:

In unserem Projekt Maskentheater gehen Kinder aus der Schule Jenfelder Straße auf Schatzsuche nach dem Glück.
Gemeinsam suchen wir bisher unentdeckte Orte auf, nehmen Geräusche wahr, finden Geschichten mit Erlebnissen, die mit bestimmten Orten in Verbindung stehen.  In einer Fantasiereise begegnen wir Fabelwesen die wir später in Form einer eigenen Charaktermaske bauen und gestalten.

Etwas Fremdes, etwas Neues, Unbekanntes oder auch Bekanntes nimmt Gestalt an.

Als Ergebnis entsteht ein faszinierendes Theaterstück, irgendwie anders.

Sie sind herzlich eingeladen zu unseren Aufführungen zum Thema Glück:

Aufführungen:

Dienstag        26. April 2016  um 18:00 Uhr (Premiere)

Mittwoch        27. April 2016  um 15:00 Uhr

Donnerstag   28. April 2016  um 11:00 Uhr

Alle Veranstaltungen finden im Jenfeld-Haus, Charlottenburger Straße 1,  statt.

Vorherige Projekte: 

Im zweiten Jahr 2014/2015 mit Vol. II gab es diverse Theatergruppen zum Thema "Religion" . 
In Jenfeld leben Menschen aus unterschiedlichen Kulturen mit unterschiedlichen Lebens- und Essgewohnheiten sowie unterschiedlichen Einstellungen. Mit diesen Theaterprojekten, in denen die Teilnehmer unterstützt von Theater- und Tanz- und Medienpädagogen ohne fertige Vorlage ihr Stück selbst entwickeln, möchten wir einen Beitrag zu Toleranz und gegenseitigem Verständnis erzielen. Dies scheint uns im Hinblick auf die Ausschreitungen in Bezug auf die Anschläge in Paris auf die Herausgeber der Karikaturzeitung Charlie Hebdo und der Pegida Bewegung sowie anderer fremdenfeindlicher Entwicklungen noch wichtiger denn je.  

Die Freitags- und Dienstagsgruppe hatten 3 gemeinsame Aufführungen im Jenfeld-Haus:

2014/ 2015 Thema: “lass  mich mal durch deine Brille sehen“

und 

"Nathans Erbe" - oder was glaubst'n du?

Kinder spielen, Kinder hängen rum, Kinder langweilen sich, Kinder streiten. Wer ist der Größte, der Tollste, die Klügste, wer hat den besten Glauben? Den besten was? Na, Jesus und so.

Eine Szene wie sie in Jenfeld oder irgendwo anders spielen könnte. Aus dieser Szene entwickelt sich ein Streit, in dem ein kleines Mädchen anfängt eine Geschichte zu erzählen, die uns entführt in ein anderes Land, in eine andere Zeit, in der es noch Könige  und Krieger gab. Auch in dieser Geschichte wird gestritten, hier wird um einen Ring gestritten, auch hier scheint es keine Lösung zu geben. Aber vielleicht hilft uns diese Geschichte uns heute und hier zu verständigen. In Jenfeld oder irgendwo. Oder wir erkennen, dass wir einfach die falsche Frage gestellt haben. Den besten was?

Nathan für Kinder wurde ein Stück von Kindern für Kinder. Ein Stück über Religion und den Konflikt, der entsteht, wenn man sich darüber streitet, welches die beste Religion sei. In diesem Kinder Streit taucht eine Geschichte auf, die einige Erwachsene vielleicht kennen. Es geht um den Ringmonolog aus Nathan der Weise von Lessing. Diese Geschichte beantwortet nicht die Frage nach der besten Religion.

Diese Geschichte lehrt uns, dass es nicht darum geht, welches die beste Religion sei, sondern dass es vielleicht darum geht wie Religion gelebt wird.

Es spielen 20 Kinder der Kleinen Kosmonauten (Schule Oppelner Strasse) in Zusammenarbeit mit der freien Kulturinitiative Jenfeld.

Empfohlene Altersgruppe : Ab 3. Klasse.

Wer hat Lust am Theater spielen, Bühnenbau oder Kostümproduktion?

Das Projekt „Stadtteiltheater Jenfeld“ findet unter Förderung durch Bundesmittel „Kultur macht stark“ und unserer Federführung mit den Bündnispartnern Creo e.V. und Kleine Kosmonauten/Grundschule Oppelner Straße statt. Diese begleiten die Projekte auf fachlicher und inhaltlicher Ebene.

Ein weiteres Projekt wird durch Stiftung Maritim gefördert.

Alle Projekte in 2014/15 beschäftigen sich mit dem Thema „Religionen“. 
In Jenfeld leben Menschen aus unterschiedlichen Kulturen mit unterschiedlichen Lebens- und Essgewohnheiten sowie unterschiedlichen Einstellungen. Mit diesen Theaterprojekten, in denen die Teilnehmer unterstützt von Theater- und Tanz- und Medienpädagogen ohne fertige Vorlage ihr Stück selbst entwickeln, möchten wir einen Beitrag zu Toleranz und gegenseitigem Verständnis erzielen. Dies scheint uns im Hinblick auf die Ausschreitungen in Bezug auf die Anschläge in Paris auf die Herausgeber der Karikaturzeitung Charlie Hebdo und der Pegida Bewegung sowie anderer fremdenfeindlicher Entwicklungen noch wichtiger denn je.  

Stadtteiltheater:

Seit 2013 wird das Projekt „Stadtteiltheater Jenfeld“ durch „Kultur macht stark“ Bündnisse für Bildung gefördert.

Das erste Jahr der Förderung startete mit verschiedenen Workshops in unterschiedlichen Schulen (Öjendorfer Damm, Max-Schmeling Stadtteilschule, Jenfelder, Oppelner, Charlottenburger und Potsdamer Straße). Diese hatten zum Ziel, den Schülern die Theaterarbeit mit ihren unterschiedlichen Facetten, bekannt zu machen und sie dafür zu interessieren.

Mit Vol. II in 2014/15 starteten dann feste Theatergruppen, die sich mit dem Thema Religion beschäftigen und aus den in der Gruppenarbeit bearbeiteten Inhalten ein Stück entwickeln.

Eine dieser Gruppen aus der Grundschule Oppelner Straße (mittwochs) begann mit der Gruppenarbeit bereits im August 2014 und präsentiert ihre Arbeitsergebnisse unter dem Titel „Nathans Erbe – oder was glaubst’n du?  am

02.04.15 um 15:00 Uhr und um 18:00 Uhr im Bürgerhaus Jenfeld

Die erste Veranstaltung ist bereits ausgebucht, für die zweite gibt es noch freie Plätze. Anmeldung unter unserer Telefonnummer.

 

Die Arbeitsergebnisse unter Arbeitstitel „Lass mich mal durch deine Brille sehen“ von zwei weiteren Gruppen, einer aus der Grundschule Jenfelder Straße (dienstags) und eine weiteren mit Schülern aus unterschiedlichen Schulen mit Theatererfahrung (freitags) fügen ihre Ergebnisse in einer gemeinsamen Präsentation zusammen. 

Über die Theaterarbeit

Wie funktioniert unsere Theaterarbeit?

Zunächst benötigt es finanzielle Unterstützung! Drei Projekte werden durch Bundesmittel „Kultur macht stark“ und eines durch die Stiftung Maritim finanziert.

40 Kinder, hauptsächlich Kinder im Grundschulalter, aber auch aus weiterführenden Schulen haben sich freiwillig dafür angemeldet.

Alle Theaterpädagogen (Andrea Gritzke, Juliette Gross, Gundula Runge, Anna Kornbrodt), die die Projekte an unterschiedlichen Orten betreuen, arbeiten eng zusammen und stimmen die Projektinhalte aufeinander ab. Neben der regelmäßig einmal wöchentlich stattfindenden Gruppenarbeit unternehmen sie, wenn möglich,  gemeinsame Ausflüge zu Orten der Religionsausübung, schauen sich Filme an und gehen ins Theater. 

Neben der inhaltlichen Theaterarbeit (Entwicklung von Rollen, szenischer Arbeit, Entwicklung von Sprachkompetenz und körperlichem Ausdruck, Gruppenverhalten und Selbstbewusstsein) werden noch weitere Kompetenzen der Kinder angesprochen und gefördert. Dazu gehören u.a. Tanzchoreografien.  Alle Kinder bewegen sich gerne zu Musik.  Aus diesem Grund entwickelt die Tanzpädagogin Lena Inter im späteren Verlauf der Arbeit gemeinsam mit den Kindern einige Tanzszenen, die passgenau in das Stück integriert werden. Zusätzlich werden die Kinder von dem Medienpädagogen Ronny Strompf unter Federführung des Ohrlotsen-Projektes unterstützt. Er begleitet die Kinder bei Stadtteilspaziergängen, zeigt ihnen, wie man Interviews durchführt und hilft den Pädagogen bei der inhaltlichen Arbeit.

Warum brauchen Jenkitos-Theaterprojekte der Quadriga gGmbH ausgebildete Pädagogen?

Pädagogen wissen,

-       wie kritische Situationen im Umgang mit z.T. schwierigen Kindern zu meistern sind, ohne dass man diese vom Projekt ausschließen muss,

-       wie man aus allen Ideen und Vorschlägen der Kinder ein vorzeigbares, verständliches und attraktives Stück für Zuschauer aller Generationen entwickelt.

-       Wie Gruppenprozesse zu steuern sind, dass allen einzelnen Teilnehmer zu einem Erfolgserlebnis verholfen wird

Kinder, die an diesen Projekten teilnehmen konnten und durften, werden das sicher niemals vergessen! Je frühzeitiger und umfassender Bildung beginnen kann, desto besser! Theater spielen macht Spaß, aber auch Arbeit. Es werden wichtige Dinge für das Leben gelernt, wer Geduld und Ausdauer hat, mit und von anderen lernt, wird auch Erfolg haben!

Die Projekte sind ausdrücklich im Rahmen von GBS-Kooperationen kostenfrei bzw. mit geringen Teilnahmebeiträgen für alle Kinder zugänglich.