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Wir sind das Malhaus-Team

Helga Könings-Schinner

Was mache ich im Malhaus?

Ich bin nun inzwischen seit 1989 im Stadtteil Jenfeld tätig, zuerst im Jugendzentrum Jenfeld, dann habe ich das Glück gehabt, die erste feste 20-Std. Stelle in der Kulturinitiative Jenfeld zu bekommen! Seit 1990 bin ich hier aktiv tätig und leite den Bereich Kultur der Quadriga mit einem Stundenkontingent von 30 Stunden, die niemals reichen.

Leitung heißt: Einsatz von Honorarkräften und vielen ehrenamtlichen Kräften in unterschiedlichen Bereichen, jeder, das was er/sie am besten kann und wo er sich am besten einbringen kann. Neben der Entwicklung von Projekten, viel Organisation gibt es auch viel Arbeit am Schreibtisch. Anträge an Stiftungen und private Geldgeber, um die spannenden Projekte im Kinderbereich finanzieren zu können.

Warum arbeite ich im Malhaus?

Ich mag die Arbeit mit unterschiedlichen Menschen mit ihren vielfältigen Ideen, Interessen und Vorstellungen aus anderen Kulturkreisen.

Im Rahmen unserer Angebote wird sowohl eine handwerkliche Tätigkeit vermittelt, aber auch soziales Lernen in der Gruppe. Es ist eine große Freude, zu beobachten, wie Teilnehmer, egal ob jung oder alt, sich während der Projektarbeit oder bei den regelmäßig stattfindenden Angeboten, etwas Neues lernen und sich persönlich weiter entwickeln. Diese Entwicklung können wir bei vielen Kindern wahrnehmen und sie lässt sich auch im Rahmen von Evaluation nachweisen.

Darüber hinaus bereitet es mir Freude, durch unsere Angebote dazu bei zu tragen, dass der Stadtteil Jenfeld entgegen zahlreicher negativer Meldungen (s. Jessica) sich zu einem spannenden multi-kulturellen, positiv engagierten Stadtteil weiter entwickelt.

Ich liebe kreatives, vielfältiges Arbeiten. Jeden Tag die gleiche Tätigkeit durch zu führen, würde mir keinen Spaß bereiten. Die Arbeit in einem sozio-kulturellen Zentrum ist so vielfältig, dass niemals Langeweile aufkommt!

Meine Wünsche und Träume?

Ich wünsche mir, sowohl personell als auch finanziell mehr Planungssicherheit in der Durchführung unserer Angebote zu erhalten. Anstelle von steter Zeit für Antragswesen mehr Zeit für die eigentliche Arbeit zu haben. Es ist schön, Unterstützung von ehrenamtlich Tätigen zu haben und jeden in den Bereichen einsetzen zu können, in denen es ihnen Freude bereitet. Für die Durchführung von einigen Projekten stellt der Einsatz von vorwiegend Freiwilligen allerdings ein Unsicherheitsfaktor dar, denn man kann nicht auf Anwesenheit bestehen und das ist auch nicht Sinn der Ehrenamtlichkeit. Ebenso wünsche ich mir, auch ehrenamtlich Tätigen eine finanzielle Entlohnung für ihre Arbeit geben zu können, denn auch sie haben teilweise nur sehr geringe finanzielle Ressourcen, doch dazu besteht nicht die Möglichkeit.

Ein großer Traum ist der Aufbau einer Theaterschule in Jenfeld, damit Kinder die erworbenen Kenntnisse im Theaterbereich weiter entwickeln können. Besonders die fehlenden deutschen Sprachkenntnisse, die viele Kinder aus verschieden ethnischen Kulturkreisen aufweisen, stellen - meiner Ansicht nach - im späteren Leben Hinderungsgründe dar, sich für bestimmte Berufe bewerben zu können. Die Theaterarbeit entwickelt sprachliches Können, hilft entscheidend bei der Selbstwahrnehmung und trägt massiv zur Entwicklung von Selbstbewusstsein bei. Durch die Möglichkeit kontinuierlicher Theaterarbeit werden sprachlich eher benachteiligte Zielgruppen mit deutschsprachig Aufgewachsenen gleichgestellt. Dazu trägt eine Theaterschule vor Ort bei, sie ermöglicht nachhaltige umfassende Entwicklung.  

Christiane

Was mache ich im Malhaus?

Ich bin bei der F.K.J. Mitglied im Vorstand und für die Kassenführung, also die Buchhaltung, zuständig. Außerdem leite ich den Töpferkurs und kümmere mich um die Mitgliederverwaltung unseres Vereins.

Warum arbeite ich im Malhaus?

Das Malhaus habe ich durch meine Tochter kennengelernt, die vor Jahren hier ein Töpferangebot besucht hat. Als damals die Angebotsleiterin erkrankte, wurde ich gefragt, ob ich nicht das Angebot übernehmen möchte.

Später wurde ich gefragt ob ich nicht auch im Vorstand des Vereins tätig sein möchte. Da ich hier flexibel arbeiten  und vor allem auch aktiv an dem Angebot des Malhauses mitgestalten kann, habe ich gerne zugesagt.

Meine Wünsche und Träume?

Im Malhaus pflegen wir ein sehr rücksichtsvolles und liebevolles Miteinander, was ich in dieser, immer "kühleren" Gesellschaft sehr wichtig finde.

Ich würden mir wünschen, dass wir nicht nur wachsen und damit noch nachhaltiger arbeiten können sondern dass im Zuge dessen dieses tolle Miteinander gepflegt und erhalten wird.

Tomasz und Stefan sind unsere treuren Helfer in allen Lebenslagen, bei den Theaterprojekten und der täglichen Arbeit im Malhaus

Kerstin

Was mache ich hier?

Ich bin ehrenamtlich im Malhaus tätig und kümmere mich immer Montags mit um die Hausaufgaben oder bin auch mal bei internationalen Kochen dabei.

Außerdem kümmere ich mich um diese Webseite.

Warum bin ich hier?

Ich bin hier weil ich einen Teil meiner Zeit der Allgemeinheit zugute kommen lassen wollte. Mir macht es Spaß neben meinem Schreibtischjob auch mal mit vielen tollen Menschen und Kindern zu arbeiten.

Meine Wünsche und Träume?

Ich wünsche mir wieder mehr Miteinander in unserer Gesellschaft und ich glaube, dass wir alle mit nur ein wenig Rücksicht ein viel schöneres Leben leben könnten. Rücksicht heißt meiner Meinung nach: "Ich bin mir der Folgen meines Tun bewusst".

Marion

Was mache ich im Malhaus?

Seit gut einem Jahr unterstütze ich das Malhausteam, indem ich verschiedene schriftliche und praktische Tätigkeiten erledige. Dazu gehören Aufgaben, wie z.B. Quartalslisten und Inventarlisten erstellen, Protokolle schreiben, aber auch allgemeine Aufgaben wie Aufräumen, Dekorieren, Einkaufen etc.

Wichtigster Aufgabenbereich ist jedoch die organisatorische Unterstützung des Stadtteiltheaterprojekts und die regelmäßige Aktualisierung der Internetseite.

Warum arbeite ich hier?

Es hat mir immer viel Spaß gemacht, in Gruppen und mit verschiedenen Menschen zusammen zu arbeiten. Hier habe ich neue, interessante und sinnvolle Aufgaben gefunden und dazu ein nettes Team! 

Meine Wünsche und Träume?

Dass die Politik es schafft, mehr Gelder für kulturelle und soziale  Arbeit mit Kindern und Erwachsenen bereit zu stellen, (und der Verwaltungsaufwand dafür kleiner wird...).

Wie wir immer wieder feststellen, wird es dringend benötigt. Wir könnten dann so viel mehr große wie kleine Menschen individuell unterstützen. An Ideen mangelt es uns nicht!